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10 Best Practices für Erfolgreiche Willkommens E-Mails

Lindsay Tjepkema
Lindsay Tjepkema , Marketing Director, Americas , Emarsys

Viele E-Mail Marketing Programme leisten heutzutage sehr gute Arbeit, lassen aber oft eines vermissen: Gute & erfolgreiche(!) Willkommens-E-Mails. Erfahrene E-Mail Marketer sind mit diesem Teilbereich bereits vertraut, aber bei einigen Marketern gibt es durchaus Nachholbedarf, wenn es um die Genauigkeit und Personalisierung von Willkommens-E-Mails für neue Kontakte in der Datenbank geht.

Viele Marken wissen zwar um die Notwendigkeit einer guten und in sich stimmigen Bestätigungs-E-Mail (etwa nach einer erfolgten Anmeldung für den Newsletter), aber trotz der Motivation durch ESPs, werden immer noch zu viele schlechte Willkommens-E-Mails verschickt.

Warum sind Willkommens-E-Mails so wichtig?

Jedes Unternehmen, das die Effektivität von E-Mail Marketing für sich untersucht, sollte den Stellenwert von Willkommens-E-Mails genau verstehen. Willkommens-E-Mails definieren, was ein neuer Abonnent von der Interaktion mit Ihrer Marke erwarten kann.

Durch das Aufsetzen und Versenden einer wirkungsvollen Willkommens-E-Mail-Kampagne, lassen sich langfristig beeindruckende Ergebnisse erzielen. Wenn Sie dieses Thema richtig angehen, lassen sich unter anderem folgende Resultate erzielen:

  • Zeitspanne bis zum ersten Kauf wird signifikant reduziert
  • Höherer Lifetime Value der Abonnenten
  • Steigerung der Performance-Metriken in anderen E-Mails
  • Steigerung der Konversionsraten
  • Steigerung der Brand Affinity und -Loyalty

Es heißt gemeinhin: Der erste Eindruck zählt. Genauso verhält es sich bei der ersten E-Mail, die ein neuer Kontakt erhält. Das bedeutet: Ihre Willkommens-E-Mail sollte exakt gebranded, überzeugend und informativ sein.

Schließlich ist diese erste E-Mail weit mehr als eine reine Bestätigung einer zuvor getätigten Anmeldung. Sie ist stattdessen eine All-in-One Gelegenheit für Ihre Marke, sich bei dem neuen Kontakt für das Ihnen entgegengebrachte Vertrauen (bzw. die geteilten persönlichen Daten) zu bedanken. Und gleichzeitig sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass dieser neue Kontakt an Informationen zu Ihrer Marke, Ihren Produkten und Ihren Dienstleistungen interessiert ist. Es ist also nicht damit getan, ein paar hastig formulierte Zeilen und ein Firmenlogo in eine E-Mail zu werfen und auf das Beste zu hoffen.

Wir möchten Sie gerne bei Ihren E-Mail Marketingaktivitäten unterstützen und haben im Folgenden eine Liste mit 10 Best Practices rund um die perfekte Willkommens-E-Mail zusammengestellt. Viel Spaß & Erfolg damit!

10 Best Practices Für maximal erfolgreiche Willkommens-E-Mails

1. Starten Sie mit einem “Dankeschön”

Seien wir ehrlich: Danke zu sagen gehör einfach zum guten Ton. Auch wenn das Hauptanliegen der ersten E-Mail in einer Bestätigung der gerade erfolgten Anmeldung liegt, schadet es nicht, dem neuen Kontakt zu sagen, wie sehr Sie sich über das Interesse an Ihrer Marke freuen. Ihr Kunde (oder: neuer Kunde) hat den Kontakt mit Ihnen gesucht und diesen Umstand sollten Sie wertschätzen und entsprechend würdigen.

2. Auf die Betreffzeile kommt es an

Ihr Ziel ist es, eine gute Beziehung und eine fortlaufende Kommunikation mit dem neuen Kontakt zu etablieren. Die Betreffzeile der Willkommens-E-Mail kann ein guter Einstieg sein. Wenn Ihre Zielgruppe neue Abonnenten sind, sollte die Betreffzeile einen kleinen Vorgeschmack auf Ihre Marke und Ihr Angebot liefern. Das macht Lust auf mehr und sorgt für einen positiven Start der Kommunikation mit dem (neuen) Kontakt.

3. Schicken Sie eine Anleitung zum Whitelisting

Es ist kein Geheimnis, dass das Versenden einer kurzen Anleitung zum Whitelisten in eine gute Willkommens-E-Mail gehört – typischerweise im Pre-header platziert. Wenn Sie mehr über Pre-header Best Practices und die besten Wege zur Integration dieser Anweisungen erfahren möchten, sehen Sie sich unseren Beitrag zum effektiven Einsatz von Pre-Headern in E-Mail Kampagnen an.

4. Verdeutlichen Sie die Vorteile eines E-Mail Abonnements

Warum sollte sich Jemand für Ihren E-Mail Newsletter anmelden? Erklären Sie neuen Abonnenten, was die Vorteile einer Subscription sind. Eine Willkommens-E-Mail ist die perfekte Gelegenheit, Ihr Business und alle seine Vorteile potenziellen Kunden vorzustellen.

Bildquelle: eBags

5. Bieten Sie einen personalisierten Anreiz, oder Rabatt-Code

Ein initiales ‘Dankeschön’ oder das Weitergeben wichtiger Informationen sind schön und gut – aber Sie sollten an dieser Stelle nicht aufhören. Viele Unternehmen erkennen, dass bereits ganz am Anfang das Interesse des Kunden für weitere Aktionen oder Kaufabschlüsse angeregt werden sollte. Willkommens-E-Mails bieten sich daher auch für die Arbeit mit personalisierten Rabattaktionen und Incentives an.

 

Bildquelle: TravisMathew

6. Stellen Sie dem neuen Abonnenten Ihre Marke vor

Auch wenn es wichtig ist, einem neuen Kontakt einen ersten Eindruck Ihres Unternehmens zu vermitteln, sollten Sie es in einer Willkommens-E-Mail nicht übertreiben. Das bedeutet konkret: Eine Boilerplate gehört nicht in eine erste E-Mail. Stattdessen sollten Sie individuelle, auf den jeweiligen Kontakt zugeschnittene Informationen zu Ihrer Marke verschicken und so den Eindruck beeinflussen, den Ihr neuer Kontakt von Ihrem Unternehmen gewinnt.

Bildquelle: Scottevest

7. Vermitteln Sie Informationen zur Frequenz der zukünftigen Nachrichten

Neue Abonnenten sollten sich darauf einstellen können, was Sie von Ihren E-Mails in Zukunft erwarten dürfen. Das bedeutet: Sie sollten in der Willkommens-E-Mail einige Daten & Fakten zur Sendefrequenz und Art der zu erwartenden E-Mails verschicken. Und es ist entscheidend, dass Sie sich im Anschluss an diese selbstauferlegten Vorgaben halten. Alle E-Mails in der Zukunft sollten mit dem initial vorgestellten Konzept Hand in Hand gehen.

8. Arbeiten Sie mit relevanten Links

Als Online-Marketer sollten Sie außerdem die Gunst der Stunde nutzen und einen Link zu Ihrer Webseite setzen. Ziehen Sie darüber hinaus einen Call-to-Action im unteren Drittel der E-Mail in Erwägung, der neue Abonnenten zu einer relevanten Subpage mit wichtigen Informationen weiterleitet.

Bildquelle: Lime Crime

9. Zeigen Sie, dass Ihnen Ihre Leserschaft am Herzen liegt

Machen Sie in Ihrer E-Mail deutlich, dass Sie sich von ganzem Herzen über das Interesse des neuen Abonnenten freuen. Eine Möglichkeit, dieser Haltung Ausdruck zu verleihen, liegt in der Arbeit mit speziellen Angeboten oder Rabattaktionen. Nur am Rande: Rabattaktionen sind auch eine hervorragende Möglichkeit, eine erste Anmeldung zu initiieren.

10. Nutzen Sie Interaktivität

Nutzen Sie Interaktivität (Videos, Gifs, etc.), um Ihre E-Mails so unterhaltsam und erfolgreich wie möglich zu gestalten. Stellen Sie – wenn möglich – eine Verbindung zwischen dem potenziellen Kunden und Ihrer Marke her.

 

Katapultieren Sie Ihre Willkommens-E-Mails auf das nächste Level

Es läuft doch gut – warum sollten Sie an dieser Stelle aufhören? Eine kontinuierliche Optimierung Ihrer E-Mail Strategie, inkl. einer erfolgreichen Willkommens-E-Mail, die sich an unseren Best Practices orientiert, ist ein guter Boost für Ihre kompletten Marketingaktivitäten. Aber muss an dieser Stelle Schluss sein? Natürlich nicht! Überlegen Sie sich, wie Sie in anderen Bereichen Dinge verändern können, die wiederum Ihre Willkommens-E-Mails aktiv unterstützen können. Wie sieht es z.B. bei der Gewinnung neuer Abonnenten aus?

Wenn Sie ein Onlinehändler sind, stehen Ihnen mindestens drei verschiedene Möglichkeiten zur Akquirierung neuer E-Mail Abonnenten zur Verfügung:

  1. E-Mail drop-box
  2. Neue Account-Anmeldungen
  3. Transaktionen

Ein neuer Kontakt, der sich über eine Transaktion für Ihren Newsletter angemeldet hat, sollte nicht die gleiche Willkommens-E-Mail wie ein Kontakt bekommen, der sich über Ihre Webseite lediglich unter Angabe der eigenen E-Mail Adresse angemeldet hat. Willkommens E-Mails sind eine komplexe Angelegenheit – und sie sind es wert, sich näher mit ihnen auseinanderzusetzen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer kompletten Willkommens-Serie, die aus mehr als einer einzigen E-Mail besteht? Zugegeben, dieses Thema würde an dieser Stelle vielleicht zu weit führen, aber es macht durchaus Sinn, über eine standardmäßige Follow-Up E-Mail – mit wichtigen Informationen oder Angeboten – als Teil 2 Ihrer Willkommens-E-Mail nachzudenken. ◾

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